O-Wurf

Wurfankündigung Frühjahr 2026

Geburt

Es ist soweit – neun Rhodesian Ridgeback Welpen sind da!

Unsere Yarah hat uns von Beginn an mit ihrer Ruhe und Gelassenheit beeindruckt. Die ersten vier Welpen setzte sie ganz instinktsicher und selbstständig ab – souverän und ohne Aufregung, ganz so wie man es sich von ihr kennt.

Bei den verbleibenden fünf Welpen war aus gesundheitlichen Gründen die Tierklinik in Gießen gefragt. Gemeinsam mit Yarah und den vier geborenen Welpen sind wir dorthin gefahren, und auch diese fünf kamen dort sicher zur Welt. Es sind 5 Rüden und 4 Hündinnen.

Jetzt sind alle neun wohlbehalten zu Hause. Sie trinken gut, nehmen gut zu und sind angenehm ruhig und entspannt – ein echtes Zeichen dafür, dass sie sich wohl und geborgen fühlen. Yarah kümmert sich mit großer Instinktsicherheit um ihren Nachwuchs, und auch unsere beiden anderen erwachsenen Hündinnen, die mit im Welpenzimmer leben, tragen zu der ruhigen und harmonischen Atmosphäre bei.

Eines muss allerdings noch kurz erwähnt werden: Bei einem unserer Rüden hat die Natur offenbar kurz unaufmerksam geschaut – sein Rücken ist glatt geblieben. Die charakteristische Fahne, das Markenzeichen des Rhodesian Ridgebacks, wurde schlichtweg vergessen. 😄

Wir betreuen die Kleinen mit viel Sorgfalt und Freude – und freuen uns, euch in den kommenden Wochen weiter auf dem Laufenden zu halten.

Woche 1 und 2

Die ersten zwei Wochen sind wie im Flug vergangen – wobei die Welpen selbst davon herzlich wenig mitbekommen haben. Schlafen, trinken, zunehmen, schlafen – das ist das Programm, und sie ziehen es mit bemerkenswerter Konsequenz durch.

Mit zwölf Tagen haben die Kleinen dann zum ersten Mal die Augen aufgemacht. Groß, rund und noch ein bisschen verschlafen blickten sie in ihre neue Welt – um kurz darauf wieder einzunicken. Prioritäten halt.

Besuche gab es bereits in dieser frühen Phase, und die Welpen haben das mit ihrer gewohnten Gelassenheit über sich ergehen lassen. Angenehme, ruhige Charaktere – das zeichnet sich schon jetzt ab. Wir sind gespannt, ob das so bleibt, wenn sie erst mal richtig auf den Beinen sind. 😄

Auch die erste Maniküre haben sie bereits hinter sich – die Krallen wurden gestutzt, ohne große Aufregung. Service wird hier großgeschrieben.

Ganz bewusst sorgen wir dafür, dass die Kleinen Stück für Stück den normalen Alltag mitbekommen: Geräusche, Stimmen, das Treiben im Haus. Je vertrauter ihnen das alles wird, desto besser für später.

Und dann wäre da noch die Begegnung mit unseren beiden erwachsenen Hündinnen. Auch sie durften bereits in die Wurfkiste und mit den Kleinen interagieren – was sie mit einer Mischung aus Neugier und Vorsicht absolvierten. Die Welpen? Völlig unbeeindruckt. Schon wieder eingeschlafen.

Was sich aber auch schon vorsichtig zeigt: die ersten Spielversuche. Tapsig, planlos und von zweifelhafter Koordination – aber mit vollem Einsatz. Wer genau hinschaut, erkennt schon jetzt, dass hier in den nächsten Wochen einiges los sein wird. 🐾

Woche 3 und 4

Woche drei und vier haben es in sich – denn die O-Wurf-Bande hat offenbar beschlossen, dass das Leben mehr zu bieten hat als Schlafen und Trinken. Die Welt wird erkundet, und zwar mit wachsendem Enthusiasmus und immer noch zweifelhafter Koordination.

Die Bewegungsfreiheit wurde vergrößert – was die Welpen sofort als Einladung verstanden haben, sämtliche Winkel ihres neuen Territoriums zu inspizieren, zu beknabbern und auf Tauglichkeit zu testen. Ordnung? Kein Interesse. Entdeckergeist? Reichlich vorhanden.

Auch die Futterrationen wurden erhöht – und wer daran gezweifelt hätte, dass neun Rhodesian-Ridgeback-Welpen ernsthaft essen können, wurde eindrucksvoll eines Besseren belehrt. Der Napf hatte gegen diese Truppe keine Chance.

Besuch war natürlich auch wieder da, und die Kleinen meisterten das mit wachsendem Selbstbewusstsein – manche neugierig, manche etwas reservierter, aber alle auf ihre ganz eigene Art charmant. Die Charaktere zeichnen sich immer deutlicher ab.

Und dann wäre da noch Tante Pearl. Die erwachsene Hündin hat die Welpen mit einer Mischung aus Geduld, Würde und gelegentlich ganz klar erkennbarer Überforderung begleitet – denn neun kleine Rüpel, die gleichzeitig an einem zerren, testen auch den ausgeglichensten Charakter. Zum Glück ist Pearl eine Dame von Welt.

Zu guter Letzt: die Maniküre. Krallen schneiden, Runde zwei – wieder absolviert, wieder ohne Katastrophe. Service wird hier eben großgeschrieben. 🐾

Woche 5 und 6

Der Sommer hat es gut gemeint mit dem O-Wurf – und die Welpen haben die Wärme sofort zu schätzen gewusst. Die Terrasse wurde kurzerhand in Beschlag genommen, ausgiebig besonnt und für offiziell sehr gut befunden. Rhodesian Ridgebacks und Sonnenschein: eine Liebe auf den ersten Blick.

Besuche gab es in diesen Wochen reichlich – und damit jede Menge Hände, die es kaum erwarten konnten, neun weiche Welpenohren zu streicheln. Die Kleinen haben das mit wachsender Routine und zunehmendem Selbstbewusstsein über sich ergehen lassen. Manche genossen die Aufmerksamkeit sichtlich, andere hatten im Grunde Wichtigeres zu tun.

Das Wichtigste dieser Wochen war für viele aber ein ganz besonderer Moment: Die neuen Besitzer haben ihre Welpen ausgewählt. Für die meisten des O-Wurfs steht das Zuhause nun fest – ein Gefühl, das freudig und ein kleines bisschen wehmütig zugleich ist.

Nebenbei wurde auch die Wurmkur brav absolviert – weniger beliebt, aber genauso wichtig. Abgehakt, weitergespielt.

Und gespielt wurde viel. Untereinander, ausgelassen, laut – mit dem gelegentlichen kleinen Geschwisterstreit, der so schnell entflammt wie er wieder vergessen ist. Mama Yarah hat das alles mit der ihr eigenen Geduld begleitet und lässt die Kleinen nach wie vor trinken – rührend und selbstverständlich zugleich.

Ab nächster Woche wird es ernst: Die Abgabe rückt näher. Der O-Wurf macht sich bereit für sein nächstes großes Abenteuer. 🐾